Das Nachtleben in der Schweiz bietet für jeden etwas

Gemeinhin gilt die Schweiz als ein eher beschauliches und gemütliches Land und ist nicht gerade für seine rauschenden Feste bekannt, wenn man einmal vom Apres-Ski absieht. Tatsächlich aber zeigen sich vor allem die großen Städte von einer ganz anderen Seite, wenn es erst dunkel wird. Wenn die ersten Restaurants schon wieder schließen, fangen die Clubs und Diskotheken erst richtig an. Das Nachtleben in Zürich ist zum Beispiel längst keine Subkultur mehr, sondern zieht Partygänger aus ganz Europa an. Es muss nicht immer DJ Bobo sein, der hier auflegt. Immer öfter kommen auch internationale große Namen nach Zürich, Genf und Bern und machen die Nacht zum Tage. Zürich allein hat über 500 Lokale in denen man teilweise bis in die Morgenstunden feiern kann. Und Genf hat ohnehin schon immer wegen seiner UN-Institutionen eine internationale Ausrichtung gehabt. Das zeigt sich heute in einer sehr aktiven LBGT-Community.

Stand früher bei einer ausschweifenden Nacht immer ein Besuch in einer Spielbank auf dem Programm, hat das Internet das heute abgelöst. Statt mit Schlips und Anzug zu versuchen einen Platz am Roulettetisch zu bekommen, wird heute in der Lounge des Nachtclubs das Smartphone gezückt und über eine casino app gezockt.

Am besten kann man das Nachtleben erfahren, wenn man zunächst ein Abendessen in einer der vielen lokalen Gaststätten einnimmt, dann noch einen Kaffee trinkt bis es endlich Zeit ist und die Clubs öffnen. Man sollte nicht zu früh und nicht zu spät sein, die meisten Lokalitäten öffnen gegen 23 Uhr. In Zürich sind Mascotte und Hive angesagt, wer es etwas schummrig möchte kann in die legendäre Flamingo Bar gehen.

Das Bierhübeli und Berner Mitticlub sind Adressen die sich alle merken sollten, die in der Bundeshauptstadt Lust aufs Tanzen haben. Gemütlicher geht es im Club Bonsoir zu, der mit Lounges und gedämmtem Licht Gäste zum Verweilen einlädt.